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01.06.2017

Hilfe für Menschen mit Behinderungen


Laureen Gäde freut sich über jede gut gefüllte Briefmarken-Sammelbox und über ihre abwechslungsreiche Arbeit in der Briefmarkenstelle. Foto: Paul Schulz

Filsumer Briefmarken-Sammler unterstützen Bethel

Filsum/Bielefeld-Bethel. Bereits rund 189.000 Briefmarken haben fleißige Filsumer Sammler bereits nach Bethel geschickt. Mit diesem bisherigen Ergebnis ist Hinrich Janssen sehr zufrieden. Seit vor gut zwei Jahren einige Betheler Briefmarken-Sammelboxen an unterschiedlichen Standorten in Filsum aufgestellt wurden, sei das Engagement enorm groß, auf diese Weise sinnvolle Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu erhalten, sagt Hinrich Janssen, der die Sammelstandorte betreut.

Die Boxen mit der Aufschrift „Briefmarken sammeln für Bethel!" stehen in den Räumen der Ev.-luth-Kirchengemeinde, der Raiffeisen Volksbank sowie von Gemischtwaren Meyer stehen. Die offiziellen Sammelstellen wollen den Bürgerinnen und Bürgern eine einfache und kostenlose Möglichkeit bieten, Briefmarken für Bethel zu spenden. Und sie hoffen, dass weiterhin so viele Menschen in Filsum die Sammelboxen nutzen.

„Mit den Briefmarken wird vielen Menschen mit Behinderungen eine sinnvolle und erfüllende Beschäftigung gesichert", sagt Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl. „Dafür sind wir allen Beteiligten sehr dankbar." Bundesweit stehen die Sammelboxen mittlerweile an weit über 2.000 Standorten.

In der Briefmarkenstelle Bethel sind mehr als 120 Menschen mit Behinderungen mit der Aufbereitung von Postwertzeichen beschäftigt. Jeden Tag kommen mehr als 400 Pakete, Päckchen und Briefe mit gebrauchten Marken in der Briefmarkenstelle an. Die Briefmarken werden bearbeitet und an Sammler verkauft. „Das ist spannend und macht viel Spaß", sagt die 33-jährige epilepsiekranke Laureen Gäde, die Postwertzeichen aus allen Ländern der Welt sortiert. Durch die vielen gespendeten Marken sei ihre Arbeit immer „abwechslungsreich und vielseitig", freut sie sich.


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